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Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
Holzbau, Zimmerei

Mitarbeitergewinnung für den Holzbau: 12 Bewerbungen und 3 Einstellungen in 8 Wochen

  • 3 Einstellungen in 8 Wochen: ein Zimmerer, ein Schreiner und ein Schreinermeister
  • Ruhe im Team, weil die ungelernten Lücken mit Fachkräften geschlossen wurden
  • Die Geschäftsführung hatte mit dem technischen Teil des Recruitings nichts zu tun
TÜV SÜD Prüfsiegel für ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

Über den Kunden

Die Winterhoff GmbH baut schlüsselfertige Holzhäuser. Familienbetrieb seit 1947, heute in dritter Generation, rund 25 Mitarbeiter, zu Hause in Meschede-Freienohl im Sauerland. Laura Winterhoff hat den Betrieb von ihrem Vater übernommen. Sie ist mit Holz aufgewachsen und wollte nie etwas anderes machen. Was der Betrieb dem Bauherrn verspricht, hängt an den Leuten auf der Baustelle:
"Am Ende des Tages ist uns am wichtigsten, dass der Kunde an die Hand genommen wird. Der Kunde muss sich im Endeffekt um nichts kümmern, und das steht für uns ganz oben, dass der Kunde am Ende sagt: wir würden immer wieder ein Haus mit Winterhoff bauen. Dafür brauche ich ein funktionierendes Team, das unsere Werte auf der Baustelle und gegenüber der Familie transportieren kann." Laura Winterhoff, Geschäftsführerin
Branche:
Holzhausbau
Firmengröße:
ca. 25 Mitarbeiter
Standort:
Meschede, NRW
Gesuchte Positionen:
Zimmerer, Schreiner

Ausgangssituation

Der Betrieb hatte Arbeit. Was fehlte, waren gelernte Leute, die sie machen. Auf dem Bau lässt sich das eine Zeit lang überbrücken. Man nimmt, wer verfügbar ist, und begleitet ihn eng. Im Holzhausbau wird das schnell teuer, weil bei jedem Schritt jemand daneben stehen muss. Dazu kam das, was sich schlecht in eine Kennzahl schreiben lässt und trotzdem jeden Tag im Betrieb spürbar ist.
"Wenn hier einer dabei ist, der Unruhe ins Team bringt, dann funktioniert das ganze Team nicht. Und da haben wir in den letzten Monaten gemerkt, dass hier eine Unruhe herrscht."
Für einen Familienbetrieb, in dem jeder jeden kennt, ist das kein Randthema. Es entscheidet, ob die Qualität rauskommt, die dem Bauherrn versprochen wurde. Versucht hatte Winterhoff einiges. Anzeigen, Social Media, verschiedene Kanäle, alles auf eigene Faust. Angekommen ist wenig.
"Ich denke, dass unsere Wege vorab nicht erfolgreich waren, weil wir hier in einer sehr ländlichen Region tätig sind. Die Wege, die wir über Social Media alleine im Vorhinein getätigt haben, die sind einfach nicht bei den Bewerbern angekommen."
Vor dem Start kamen die üblichen Zweifel dazu. Ob das wirklich funktioniert oder ob es nur wieder Geld kostet wie die Versuche davor.

Unser Vorgehen in 6 Schritten

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Schritt 1

Firmenanalyse und Arbeitgebervorteile

Bevor die erste Anzeige stand, haben wir uns den Betrieb angesehen. Wie die Baustellen organisiert sind, wie ein neuer Kollege eingearbeitet wird, wie der Ton auf dem Hof ist, was ein Familienbetrieb in dritter Generation an Verlässlichkeit mitbringt, die anderswo fehlt. Da kommen selten spektakuläre Sachen raus. Aber genau die kleinen Dinge bewegen einen Zimmerer zum Wechsel. Eine Truppe, die zusammenbleibt. Absprachen, die halten. Eine Chefin, die auf dem Hof steht und nicht nur im Büro sitzt. Bei Winterhoff war der stärkste Punkt der, der Laura Winterhoff selbst am wichtigsten ist: ein Team, das zusammenpasst. Für einen Zimmerer, der bei seinem aktuellen Arbeitgeber im Wochentakt neue Gesichter auf der Baustelle sieht, ist das ein Argument.
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Schritt 2

Wunschmitarbeiter-Profil

Danach haben wir festgelegt, wen wir ansprechen und wen nicht. Gelernte Zimmerer und Schreiner mit Baustellenerfahrung, die in Arbeit sind und aus einem konkreten Grund über einen Wechsel nachdenken. Der Betrieb hatte schlechte Erfahrungen mit Ungelernten gemacht. Also war klar: die Anzeigen dürfen nicht jeden abholen, der gerade sucht. Sie müssen den abholen, der schon kann, was er soll. Wer in Arbeit ist, schaut nicht auf Jobportalen. Der sitzt abends auf dem Sofa und scrollt durch Facebook, nachdem er den Wagen abgestellt hat. Genau da holen wir ihn ab, und dafür muss die Ansprache sitzen.
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Schritt 3

Regionale Sichtbarkeit über alle relevanten Kanäle

Hier war der Betrieb vorher gescheitert. Sauerland, viel Wald und wenig Ballungsraum, dazu kaum Sichtbarkeit als Arbeitgeber über die eigenen Bekannten hinaus. Wir haben Winterhoff über Werbeanzeigen bei Facebook und Instagram im Einzugsgebiet sichtbar gemacht. Ausgespielt wurde dort, wo ein Wechsel ohne Umzug funktioniert. Wer in Arnsberg oder Bestwig wohnt, fährt morgens nach Freienohl. Wer in Dortmund wohnt, nicht. Auf dem Land ist der Kreis kleiner. Dafür ist auch die Konkurrenz um Aufmerksamkeit kleiner. Wer da als Arbeitgeber regelmäßig im Feed auftaucht, bleibt hängen.
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Schritt 4

Wechselimpulse durch verschiedene Anzeigen-Angles

Eine Anzeige mit "Wir suchen Zimmerer" bringt heute nichts mehr. Davon sieht jeder Handwerker zehn am Tag und scrollt weiter. Wir haben deshalb mehrere Anzeigen entwickelt, die jeweils an einem anderen Punkt ansetzen. Eine zielt auf das Team und darauf, dass man morgens mit denselben Leuten losfährt. Eine auf die Fahrtwege. Eine auf saubere Arbeit an einem Haus, das man am Ende fertig sieht und nicht nach drei Wochen an die nächste Kolonne übergibt. Eine spricht den an, der über den Meister nachdenkt und bei seinem Arbeitgeber keine Perspektive dafür bekommt. Jeder Handwerker hat einen anderen Grund, warum er unzufrieden ist. Wir decken mehrere davon ab und treffen so öfter den richtigen Nerv. Der Schreinermeister, der am Ende eingestellt wurde, war die Überraschung des Projekts. So jemand sucht nicht aktiv. Der muss angesprochen werden.
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Schritt 5

Bewerbungsprozess und Bewerbermanagement

Bewerbungen bringen nichts, wenn sie im Postfach liegen bleiben. Im Handwerk vergeht oft eine Woche bis zur ersten Rückmeldung. Bis dahin hat der Kandidat zwei andere Zusagen. Wir haben einen Bewerbungsweg aufgesetzt, über den sich Interessenten in wenigen Minuten vom Handy aus melden können. Die Angaben, die für die Vorauswahl zählen, holen wir vorher ab. Ausbildung, Erfahrung, Anfahrt. Für die Geschäftsführung blieb dann nur der Teil, den sie selbst entscheiden muss.
"Somit wurde uns der technische Part komplett abgenommen und wir hatten als Geschäftsführung überhaupt nichts damit zu tun."
6
Schritt 6

Regelmäßige Auswertung und Anpassung

Wir haben die Kampagne laufend ausgewertet und nachgesteuert. Welche Anzeige läuft, welche nicht. Kommt der richtige Bewerbertyp rein oder melden sich wieder Ungelernte. Der Aufwand für den Betrieb bleibt dabei klein. Ein Anruf oder eine Mail reicht, wenn sich am Bedarf etwas ändert.

Das Ergebnis

Innerhalb von acht Wochen wurden drei Stellen besetzt: ein Zimmerer, ein Schreiner und ein Schreinermeister.
"Wir haben innerhalb von acht Wochen drei neue Fachkräfte eingestellt. Mit der Zusammenarbeit mit BM Digital haben wir es sogar geschafft, einen Schreinermeister für unsere Produktion zu gewinnen. Das hat uns unterm Strich am meisten überrascht und am glücklichsten gemacht." Laura Winterhoff, Geschäftsführerin
Die Unruhe im Team, die vorher der eigentliche Schmerz war, ist damit weg. Jeder Schritt wird wieder von jemandem gemacht, der ihn kann, und die Qualität kommt raus, die dem Bauherrn versprochen wurde.
8 Wochen
12 Bewerbungen
3 Einstellungen

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Über die Agentur

Über die BM Digital GmbH

Die BM Digital GmbH unterstützt Handwerksbetriebe in ganz Deutschland dabei, planbar qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Über 200 Betriebe setzen dafür auf unseren Bewerbermagneten: von der kleinen Glaserei bis zum Produktionsbetrieb. Wir kommen selbst aus dem Handwerk und wissen, wie man einen Betrieb zu einem Arbeitgeber macht, bei dem sich Fachkräfte von sich aus bewerben.
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Wir sind zertifiziert und ausgezeichnet

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TÜV-zertifiziert: Saubere Abläufe in jedem Projekt
Die internen Prozesse der BM Digital GmbH sind durch den TÜV Süd nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.
Diese Norm prüft verschiedene Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Für unsere Kunden bedeutet das feste Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine saubere Dokumentation in den Projekten. BM Digital schafft so die Grundlage für verlässlich umgesetzte Leistungen.
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Für das Qualitätssiegel musste sich die BM Digital GmbH einer Prüfung im Bereich Qualität, Leistung, Service und Effektivität unterziehen. Dazu wurden zufällige Kunden kontaktiert und zur Zusammenarbeit und dem Ergebnis mit der BM Digital interviewt.

Über Michael Bendl

Michael Bendl ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und Gründer der BM Digital GmbH. Im Familienbetrieb hat er früh erlebt, was eine unbesetzte Stelle im Alltag bedeutet: mehr Druck auf alle und weniger Luft für Wachstum. Seit über 7 Jahren unterstützt er Handwerksbetriebe dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Daraus sind bis heute über 500 besetzte Stellen bei mehr als 200 Partnerbetrieben entstanden. Sein Wissen teilt Michael regelmäßig auf Branchenevents und in Fachmedien, unter anderem im Gewinner Magazin.
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