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Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
WKSB ISolierung

Mitarbeitergewinnung für Isolierbetriebe: 50 Bewerbungen und 4 Einstellungen in 3 Monaten

  • 50 Bewerbungen in 3 Monaten
  • 4 neue Isolierer eingestellt
  • Aufträge laufen wieder termingerecht, statt Kunden zu vertrösten
  • Deutlich weniger Druck im Tagesgeschäft, bei der Geschäftsführung wie im Team
TÜV SÜD Prüfsiegel für ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

Über den Kunden

Die Orlowski Isoliertechnik GmbH sitzt in Bergheim, westlich von Köln. 18 Mitarbeiter, gegründet 1996. Der Betrieb dämmt Wärme, Kälte, Schall und arbeitet dazu im technischen Brandschutz. Rohrleitungen, Anlagen, Schotts, mal in der Werkstatt am Formteil, mal auf der Baustelle am Blechmantel. Ausgebildet wird im eigenen Haus. Das ist beim Geschäftsführer kein Nebensatz, sondern Programm:
"Das Wichtigste in der ganzen Firma ist nicht der Chef, sondern das Team. Man muss ein funktionierendes Team haben, auf das man sich verlassen kann, gute Handwerker. Ohne ein gutes Team ist kein Chef was."
Branche:
Isolierhandwerk, WKSB
Firmengröße:
18 Mitarbeiter
Standort:
Bergheim bei Köln
Gesuchte Positionen:
Isolierer für Werkstatt und Montage

Ausgangssituation

Die Auftragslage stimmte. Die Leute fehlten. Der Betrieb hatte über Jahre die üblichen Wege abgeklappert. Arbeitsamt, eigene Homepage, Anzeigen in den Fachblättern.
"Wir haben in den letzten Jahren vieles unternommen, Mitarbeiter zu gewinnen, sowohl übers Arbeitsamt als auch auf unserer Homepage oder in Anzeigen in den einschlägigen Blättern. Das ist uns nicht gelungen."
Was daraus folgt, kennt jeder Chef in dieser Lage. Die Mannschaft schiebt mehr, als sie sollte. Und irgendwann sitzt man am Telefon und muss einem Kunden erklären, warum der Termin nicht hält.
"Wenn man die Mitarbeiter nicht hat, muss man den Kunden eben vertrösten."

Unser Vorgehen in 6 Schritten

1
Schritt 1

Firmenanalyse und Arbeitgebervorteile

Zuerst haben wir den Betrieb verstanden. In zwei bis drei Videokonferenzen haben wir uns durchgefragt: Wie sind die Baustellen verteilt, wie viel Werkstatt und wie viel Montage steckt in einer Woche, wer arbeitet neue Leute ein, was hält die Mannschaft eigentlich hier. Dabei kam ein Punkt hoch, den der Betrieb selbst nie als Argument benutzt hat, obwohl er eins ist:
"Das Schönste an der Arbeit finde ich, sind die wechselnden Arbeitsstätten, die wechselnden Baustellen, der Umgang mit den Menschen. Morgens fährt man auf die Baustelle, abends sieht man, was man gemacht hat."
Dazu die Sache mit dem Umweltschutz. Ein Isolierer bei Orlowski verhindert Emissionen und spart Energie. Für manchen Bewerber ist das der Unterschied zwischen einem Job und einer Arbeit, die er zu Hause erklären kann. Diese Punkte wurden zur Grundlage für die Anzeigen. Bildmaterial und Firmeninfos kamen aus dem Betrieb selbst.
2
Schritt 2

Wunschmitarbeiter-Profil

Danach wurde festgelegt, wen die Kampagne treffen soll. Gelernte Isolierer mit Erfahrung, die aktuell in einem Job stecken und aus einem bestimmten Grund über einen Wechsel nachdenken. Wichtig war die Doppelrolle: Werkstatt und Montage. Wer nur eins von beidem machen will, passt hier nicht. Das gehört in die Anzeige, nicht ins zweite Vorstellungsgespräch.
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Schritt 3

Regionale Sichtbarkeit über alle relevanten Kanäle

Wir haben Orlowski als Arbeitgeber im Rheinischen Revier sichtbar gemacht, über Werbeanzeigen bei Facebook und Instagram. Ausgespielt wurde im Umkreis, in dem ein Wechsel ohne Umzug funktioniert. Bergheim, Kerpen, Grevenbroich, Düren, der Kölner Westen. Ein Isolierer, der morgens in Elsdorf losfährt, ist in zwanzig Minuten am Hof. Einer aus Bonn überlegt es sich zweimal. Der Punkt dahinter: Ein Isolierer mit Job schaut nicht auf Jobportale. Der sitzt abends auf der Couch am Handy. Da muss die Anzeige hin.
4
Schritt 4

Wechselimpulse durch verschiedene Anzeigen-Angles

Eine Anzeige, auf der "Wir stellen ein" steht, geht unter. Davon rutschen zehn am Tag durch den Feed. Wir haben deshalb mehrere Varianten laufen lassen, jede mit einem anderen Aufhänger. Eine setzt auf die Abwechslung zwischen Werkstatt und Baustelle. Eine auf den überschaubaren Betrieb, in dem der Chef selbst gelernt hat und beim Namen bekannt ist. Eine auf das Team. Eine auf den Sinn der Arbeit, also Energie sparen statt nur Bleche wickeln. Jeder Handwerker hat seinen eigenen Grund, warum er unzufrieden ist. Wer nur einen Grund anspricht, verliert die anderen.
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Schritt 5

Bewerbungsprozess und Bewerbermanagement

Bewerbungen sind wertlos, wenn sie liegen bleiben. Im Handwerk vergeht oft eine Woche bis zur Rückmeldung. Bis dahin hat der Mann woanders unterschrieben. Wir haben einen Weg aufgesetzt, über den sich Interessenten in wenigen Minuten vom Handy aus melden. Die Angaben, die für die Vorauswahl zählen, holen wir vorher ab. Was beim Chef ankommt, ist eine Bewerbung mit den Infos, die er braucht, plus Telefonnummer.
6
Schritt 6

Regelmäßige Auswertung und Anpassung

Die Kampagne wurde laufend ausgewertet und nachgesteuert. Welche Anzeige liefert, welche nicht. Kommt der richtige Bewerbertyp rein oder muss die Ansprache schärfer werden. Für den Betrieb bleibt der Aufwand klein. Ein Anruf oder eine kurze Mail reicht, wenn sich am Bedarf etwas ändert.

Das Ergebnis

In drei Monaten sind 50 Bewerbungen eingegangen. Vier davon wurden eingestellt, zuerst zwei Isolierer, kurz darauf zwei weitere.
"Bei unserer ersten Zusammenarbeit mit BM Digital hätte ich mir niemals vorgestellt, dass wir so viele Bewerbungen haben und dass wir auch noch zwei gute Fachleute gewinnen."
Für den Betrieb heißt das: Aufträge lassen sich wieder zeitnah abwickeln, Termine halten, der Kunde bleibt zufrieden. Für den Geschäftsführer heißt es, dass der Druck weg ist, mit dem er vorher jeden Auftrag angenommen hat.
"Seit die zwei neuen Mitarbeiter da sind, können wir die Aufträge wesentlich beruhigter abwickeln. Und mit den zwei Neuen, die wir jetzt noch eingestellt haben, wird das Ganze noch mal ein bisschen entspannter." Dietmar Orlowski, Geschäftsführer
3 Monate
+50 Bewerbungen
4 Einstellungen

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Über die Agentur

Über die BM Digital GmbH

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Über Michael Bendl

Michael Bendl ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und Gründer der BM Digital GmbH. Im Familienbetrieb hat er früh erlebt, was eine unbesetzte Stelle im Alltag bedeutet: mehr Druck auf alle und weniger Luft für Wachstum. Seit über 7 Jahren unterstützt er Handwerksbetriebe dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Daraus sind bis heute über 500 besetzte Stellen bei mehr als 200 Partnerbetrieben entstanden. Sein Wissen teilt Michael regelmäßig auf Branchenevents und in Fachmedien, unter anderem im Gewinner Magazin.
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