Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
Tiefbau
Mitarbeitergewinnung für den Tiefbau: 13 Bewerbungen und 1 Einstellung in 3 Monaten
- 13 Bewerbungen in 3 Monaten auf eine Spezialistenstelle
- 3 Kandidaten in der engeren Auswahl
- Die Bauleitung ist von der Kalkulation entlastet
Über den Kunden
Alfons Bökmann war gelernter Kanalbauer, als er 1989 in Delbrück-Westenholz seinen eigenen Betrieb aufmachte. Tiefbau, Kanalbau, Rohrleitungsbau, Kleinkläranlagen. Zehn Jahre später reichte der alte Standort nicht mehr und es kam ein neues Betriebsgebäude im Industriegebiet Am Grubebach dazu.
Heute führt Stefan Bökmann das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern, darunter drei Ingenieure, zwei Meister und zwei kaufmännische Angestellte. Der Maschinenpark reicht vom Minibagger bis zur Horizontalbohrspülanlage, damit Rohre auch dort in den Boden kommen, wo niemand die Straße aufreißen will. Ausgebildet wird im Haus, im Schnitt vier Azubis, Kanalbauer und seit Kurzem auch Rohrleitungsbauer.
Branche:
Tiefbau, Kanal- und Rohrleitungsbau
Firmengröße:
65 Mitarbeiter
Standort:
Delbrück, NRW
Gesuchte Positionen:
Kalkulator
Ausgangssituation
Die Kalkulation lag beim Bauleiter mit auf dem Tisch. Angebotsfristen, Leistungsverzeichnisse, Massen prüfen, Preise sauber hinterlegen. Das ist eine eigene Disziplin und kostet konzentrierte Stunden am Stück.
Nur hat ein Bauleiter die selten. Der sitzt morgens im Auto zwischen zwei Baustellen, mittags klingelt der Polier wegen einer Leitung, die nicht da liegt, wo sie laut Plan liegen sollte. Die Kalkulation rutscht dann in den Abend. Beides leidet: Die Angebote werden knapper gerechnet als sie müssten, und auf der Baustelle fehlt der Kopf, der eigentlich dort gebraucht wird.
Dazu kam ein zweites Problem. Für die Personalsuche lief seit drei Jahren eine Agentur, und die Ergebnisse wurden dünner. Neue Ideen kamen keine mehr, passende Kandidaten für die Kalkulation erst recht nicht. Ein Kalkulator im Tiefbau ist kein Profil, das man mit einer Standardanzeige einsammelt. Davon gibt es im Umkreis von 50 Kilometern eine überschaubare Zahl, und die sitzen alle in Arbeit.
Unser Vorgehen in 6 Schritten
Das Ergebnis
In drei Monaten sind 13 Bewerbungen eingegangen. Für eine Rolle, die vorher über Jahre nicht sauber zu besetzen war, ist das eine Pipeline, aus der man auswählen kann statt zu nehmen, was da ist.
Drei Kandidaten kamen in die engere Auswahl. Einer davon hat unterschrieben und die neu geschaffene Stelle als Kalkulator übernommen.
Für den Betrieb heißt das: Die Kalkulation liegt bei jemandem, der nichts anderes macht. Angebote gehen raus, ohne dass abends jemand die Baustellenmappe zur Seite schiebt. Und der Bauleiter ist wieder da, wo er hingehört.
3 Monate
13 Bewerbungen
1 Einstellung