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Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
Zimmerei, holzhausbau

Mitarbeitergewinnung für die Zimmerei: über 100 Bewerbungen und 7 Einstellungen in 5 Monaten

  • Über 100 Bewerbungen in fünf Monaten
  • 7 Einstellungen, überwiegend auf gewerblichen Stellen
  • Weitere Profile für Kaufmännisches und Bauleitung in der Pipeline
  • Weniger Druck auf Team und Führung, stabilere Abwicklung der Projekte
TÜV SÜD Prüfsiegel für ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

Über den Kunden

Schwirten & Klein sitzt in Gummersbach im Oberbergischen Kreis und macht Holzbau in der ganzen Breite. Zimmerei, Dachdeckerei, Ausbau. Rund 31 Leute arbeiten im Betrieb. Ein großer Teil der Arbeit ist Bestand. Dachausbau, Aufstockung, Anbau, Modernisierung eines Hauses, das seit vierzig Jahren steht. Der Betrieb organisiert das komplett, mit Festpreis für alle handwerklichen Leistungen, und wirbt damit, dass hinterher kein Dreck zurückbleibt. Dazu kommt Neubau bis hin zum Mehrfamilienhaus im KfW-40-Standard. In der Halle steht CNC-Technik, auf der Baustelle liegt der Latthammer. Der Betrieb selbst sieht darin keinen Widerspruch, und für einen Zimmerer, der beides kann, ist genau das die interessante Mischung.
Branche:
Zimmerei, Dachdeckerei, Holzbau
Firmengröße:
ca. 31 Mitarbeiter
Standort:
Gummersbach
Gesuchte Positionen:
Arbeitsvorbereiter Holzbau, Zimmerer- und Dachdeckergesellen, später kaufmännische Mitarbeiter sowie Meister-, Projekt- und Bauleitungsfunktionen

Ausgangssituation

Es lag genug Arbeit an. Genau daran hing das Problem. Die Termine standen, die Baustellen liefen, und alles davon lief am Limit. Wenn drei Projekte gleichzeitig Abstimmung brauchen und die Kolonnen ohnehin voll ausgelastet sind, wird jede Krankmeldung zur Kettenreaktion. Der größte Engpass war die Arbeitsvorbereitung. Im Holzbau hängt daran mehr, als der Titel vermuten lässt. Abbundlisten, Werkpläne, Materialbestellung, Abstimmung mit der Statik. Wer diese Stelle nicht besetzt hat, staut den Betrieb vor der Halle, weil die Leute draußen auf Teile warten, die noch nicht durchgeplant sind. Gesucht wurde deshalb jemand für diesen Bereich, gern mit Statikbezug.
Dazu mehrere Zimmerer- und Dachdeckergesellen, im Zweifel auch Helfer. Bewerbungen kamen kaum. Nicht, weil der Betrieb nichts zu bieten hätte, sondern weil ihn als Arbeitgeber zu wenige auf dem Schirm hatten. Fachlich läuft dort viel, nach außen war davon wenig sichtbar. Und Recruiting hatte im Tagesgeschäft keine Chance auf Priorität. Wer morgens die Baustellen einteilt und nachmittags beim Kunden sitzt, schreibt abends keine Stellenanzeige. Später weitete sich der Bedarf noch aus, Richtung Büro und Richtung Meister-, Projekt- und Bauleitung.

Unser Vorgehen in 6 Schritten

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Schritt 1

Firmenanalyse und Arbeitgebervorteile

Wir haben uns den Betrieb angesehen, bevor die erste Anzeige entstand. Wie sind die Kolonnen aufgestellt, wie läuft die Übergabe zwischen Planung und Baustelle, was für Projekte kommen rein. Was dabei herauskam, war die Mischung. Ein Zimmerer bei Schwirten & Klein macht diese Woche eine Aufstockung im Bestand und im nächsten Monat einen Neubau. Für jemanden, der bei einem reinen Elementbauer jeden Tag dasselbe Wandelement setzt, ist das ein Argument. Der zweite Punkt war die Arbeitsweise. Ein Betrieb, der mit Festpreis arbeitet und sich auf die Fahne schreibt, sauber wieder rauszugehen, arbeitet auch intern organisiert. Das merkt ein Handwerker nach zwei Wochen, und es ist ihm wichtiger als jedes Firmenevent.
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Schritt 2

Wunschmitarbeiter-Profil

Zwei sehr verschiedene Zielgruppen standen am Anfang. Der Arbeitsvorbereiter ist eine Spezialistenrolle. Holzbau-Erfahrung, Verständnis für Statik, Sicherheit im Umgang mit Abbund und Werkplanung. Solche Leute gibt es im Oberbergischen nicht viele, und die meisten sitzen fest im Sattel. Die Ansprache musste also inhaltlich sein und nicht laut. Bei den Zimmerern und Dachdeckern war die Lage anders. Größere Gruppe, aber härter umkämpft, weil Köln in Reichweite liegt und dort mehr gezahlt wird. Hier zählt, was man in Geld schlecht ausdrücken kann: kurze Wege, keine Wochenmontage, abends daheim. Für Helfer haben wir eine eigene, deutlich einfachere Ansprache gebaut, weil man diese Gruppe mit Fachbegriffen sofort verliert.
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Schritt 3

Regionale Sichtbarkeit über alle relevanten Kanäle

Ausgespielt wurde über Facebook und Instagram im Oberbergischen und in den angrenzenden Kreisen. Wiehl, Marienheide, Lindlar, Engelskirchen, Wipperfürth, Bergneustadt. Der Radius war so gewählt, dass ein Wechsel ohne Umzug funktioniert. Wer aus Waldbröl kommt, fährt nach Gummersbach. Wer in Köln wohnt, tut das ein halbes Jahr und sucht sich dann etwas Näheres. Wichtiger als die Reichweite war hier aber die Sichtbarkeit an sich. Ein Betrieb mit 31 Leuten, der nach außen kaum als Arbeitgeber auftaucht, existiert für den Zimmerer aus dem Nachbarort schlicht nicht als Option. Genau das hat sich in diesen Monaten geändert.
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Schritt 4

Wechselimpulse durch verschiedene Anzeigen-Angles

Es liefen mehrere Anzeigen nebeneinander, jede mit einem eigenen Zugang. Eine drehte sich um die Projektvielfalt zwischen Bestand und Neubau. Eine um die Technik in der Halle, für den, der Abbund und CNC spannend findet. Eine um die Fahrtwege und darum, dass Feierabend hier tatsächlich zuhause stattfindet. Eine zeigte, wie im Betrieb gearbeitet wird, ohne Hochglanz. Für den Arbeitsvorbereiter lief eine eigene Schiene mit ganz anderem Ton. Wer Werkpläne macht, klickt nicht auf dieselbe Anzeige wie ein Geselle.
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Schritt 5

Bewerbungsprozess und Bewerbermanagement

Die Bewerbung läuft in wenigen Minuten vom Handy. Was für die Vorauswahl zählt, wird vorher abgefragt: Ausbildung, Erfahrung, Führerschein, Wohnort, Verfügbarkeit. Bei über 100 Bewerbungen in fünf Monaten wäre das ohne Vorqualifizierung nicht zu stemmen gewesen. Der Betrieb hatte vorher schon keine Zeit fürs Recruiting, und ein volles Postfach hätte daran nichts verbessert. Deshalb kommt intern nur an, was tatsächlich passt. Der Rest bekommt trotzdem eine Rückmeldung. Im Oberbergischen kennt man sich, und ein Handwerker, der auf seine Bewerbung nie eine Antwort bekommen hat, erzählt das weiter.
6
Schritt 6

Regelmäßige Auswertung und Anpassung

Gesteuert wurde nach Bewerberqualität, nicht nach Menge. Aus dem Betrieb kam die Rückmeldung, wer im Gespräch überzeugt hat und wer nicht, und danach haben wir die Ansprache nachgeschärft. Als die gewerblichen Stellen liefen, ist der Fokus weitergewandert, Richtung Büro und Richtung Meister-, Projekt- und Bauleitung. Die Pipeline lief dabei durch, statt bei jeder neuen Rolle bei null anzufangen.

Das Ergebnis

Über 100 Bewerbungen in fünf Monaten, daraus sieben Einstellungen. Der Schwerpunkt lag auf den gewerblichen Stellen, für die weiteren Profile hat sich parallel eine Pipeline aufgebaut. Für den Betrieb heißt das: mehr Leute auf der Baustelle und mehr Leute in der Organisation. Der Druck auf die bestehende Mannschaft hat nachgelassen, und die Projekte lassen sich wieder planen, statt sie von Woche zu Woche zu schieben.
5 Monate
+100 Bewerbungen
7 Einstellungen

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Über die Agentur

Über die BM Digital GmbH

Die BM Digital GmbH unterstützt Handwerksbetriebe in ganz Deutschland dabei, planbar qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Über 200 Betriebe setzen dafür auf unseren Bewerbermagneten: von der kleinen Glaserei bis zum Produktionsbetrieb. Wir kommen selbst aus dem Handwerk und wissen, wie man einen Betrieb zu einem Arbeitgeber macht, bei dem sich Fachkräfte von sich aus bewerben.
Ein lächelnder Bauleiter mit Tablet vor seinem Team aus Handwerkern und Malern in Arbeitskleidung auf einer Baustelle.
Handwerks-Spezialisierung
Wir kommen selbst aus dem Handwerk und kennen aus zahlreichen Projekten die Gewerke, die Zielgruppen und die Ansprache, die bei Fachkräften funktioniert.
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+500 besetzte Stellen
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Zertifikate

Wir sind zertifiziert und ausgezeichnet

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TÜV-zertifiziert: Saubere Abläufe in jedem Projekt
Die internen Prozesse der BM Digital GmbH sind durch den TÜV Süd nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.
Diese Norm prüft verschiedene Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Für unsere Kunden bedeutet das feste Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine saubere Dokumentation in den Projekten. BM Digital schafft so die Grundlage für verlässlich umgesetzte Leistungen.
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Für das Qualitätssiegel musste sich die BM Digital GmbH einer Prüfung im Bereich Qualität, Leistung, Service und Effektivität unterziehen. Dazu wurden zufällige Kunden kontaktiert und zur Zusammenarbeit und dem Ergebnis mit der BM Digital interviewt.

Über Michael Bendl

Michael Bendl ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und Gründer der BM Digital GmbH. Im Familienbetrieb hat er früh erlebt, was eine unbesetzte Stelle im Alltag bedeutet: mehr Druck auf alle und weniger Luft für Wachstum. Seit über 7 Jahren unterstützt er Handwerksbetriebe dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Daraus sind bis heute über 500 besetzte Stellen bei mehr als 200 Partnerbetrieben entstanden. Sein Wissen teilt Michael regelmäßig auf Branchenevents und in Fachmedien, unter anderem im Gewinner Magazin.
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