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Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
Sanitär, Heizung

Mitarbeitergewinnung für die Sanitärtechnik: 30 Bewerbungen und 3 Einstellungen in 4 Monaten

  • 3 Altgesellen (Anlagenmechaniker) eingestellt
  • Erste Einstellung bereits am zweiten Tag
  • Aufträge müssen nicht mehr abgesagt oder verschoben werden
TÜV SÜD Prüfsiegel für ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

Über den Kunden

Rauschning Sanitärtechnik sitzt an der Stader Straße in Hamburg-Harburg, einer der meistbefahrenen Straßen der Stadt. Zwanzig Leute arbeiten im Betrieb. Das Leistungsbild ist breit für einen Betrieb dieser Größe. Heizungen und Wärmepumpen, Badsanierungen, Rohrsanierung im Bestand, dazu Solar und Dach. Und ein Teil des Geschäfts läuft mit Industriekunden, für die technische Sonderlösungen gebaut werden. Wie im Betrieb gearbeitet wird, beschreibt Volker Rauschning in einem Satz:
"Wir arbeiten, um zu leben, und wir leben nicht, um zu arbeiten."
Branche:
Sanitär- und Heizungstechnik, Haustechnik
Firmengröße:
20 Mitarbeiter
Standort:
Hamburg-Harburg
Gesuchte Positionen:
Anlagenmechaniker mit Berufserfahrung

Ausgangssituation

Es lag zu viel Arbeit an für zwanzig Leute. Nicht ein bisschen zu viel, sondern so viel, dass Kunden ausweichen mussten.
"Wir haben so viel Arbeit, dass wir es einfach nicht mehr geschafft haben. Wir haben Kunden verschoben oder mussten bei großen Kunden Aufträge absagen. Das ging einfach nicht mehr."
Ein Auftrag, den man absagt, kommt nicht zurück. Ein Industriekunde, der zweimal vertröstet wird, ruft beim dritten Mal jemand anderen an. Genau an dieser Stelle wird Personalmangel teuer, und zwar dauerhaft.
Gesucht wurde deshalb schon länger. Über jeden Weg, den ein Handwerksbetrieb kennt. Anzeigen in Wochenblatt und Kreiszeitung. Aufkleber auf den Firmenfahrzeugen. Große Banner am Firmengelände, direkt an einer Hauptverkehrsstraße mit tausenden Autos am Tag. Kunden und Lieferanten angesprochen. Und den eigenen Leuten eine Vermittlungsprämie angeboten.
"Als Erstes haben wir es über Anzeigen im Wochenblatt und in der Kreiszeitung versucht. Das war komplett ein Fehlschuss."
Der Rest lief nicht viel besser. Ein Banner sieht der, der vorbeifährt, und der fährt vorbei, weil er zur Arbeit muss. Ein Anlagenmechaniker mit fünfzehn Jahren Erfahrung und festem Job liest keine Stellenanzeige im Wochenblatt. Der muss dort angesprochen werden, wo er abends sowieso ist.

Unser Vorgehen in 7 Schritten

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Schritt 1

Firmenanalyse und Arbeitgebervorteile

Vor der ersten Anzeige stand die Frage, was diesen Betrieb ausmacht. Wie die Touren laufen, wie im Team geredet wird, was passiert, wenn jemand einen Fehler macht. Bei Rauschning kam schnell etwas heraus, das nicht in jeder Firma steht: eine gewisse Lockerheit. Es wird ordentlich gearbeitet, aber niemand tut so, als hinge das Weltgeschehen an einer Badsanierung in Wilhelmsburg. Ein Handwerker mit zwanzig Jahren Erfahrung, der bei seinem aktuellen Arbeitgeber jeden Morgen die schlechte Laune des Chefs mitisst, hört so etwas gern. Der zweite Punkt war die Arbeit selbst. Wärmepumpe, Badsanierung, Rohrsanierung, dazu Industriekunden. Wer keine Lust hat, drei Jahre lang dieselben Thermen zu tauschen, hat hier Abwechslung.
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Schritt 2

Wunschmitarbeiter-Profil

Gesucht waren keine Berufsanfänger, sondern Altgesellen. Leute mit Erfahrung, die allein auf eine Baustelle fahren können und wissen, was sie tun, wenn die Situation vor Ort nicht zum Plan passt. Diese Gruppe ist die schwierigste im ganzen Handwerk. Sie sucht nicht. Sie hat einen Job, ein Auto, ein festes Team und keinen akuten Grund zu wechseln. Wer sie erreichen will, muss ihr einen Grund liefern, über den sie vorher nicht nachgedacht hat. Genau darauf war die Ansprache ausgelegt, und deshalb war der Ton wichtiger als die Aufzählung von Anforderungen.
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Schritt 3

Fotoshooting vor Ort

Es wurde vor Ort fotografiert und gefilmt, mit Interviews aus dem Betrieb. Kein Hochglanz, sondern die Leute, die Fahrzeuge, die Baustellen.
"Die Vorbereitung für diese Kampagne mit den Interviews und den Videos, das war schon gut. Ein bisschen mit Humor, ein bisschen mit Witz."
Der Unterschied zu Stockmaterial ist im Handwerk brutal. Ein Anlagenmechaniker aus Harburg erkennt in einer Sekunde, ob das ein Betrieb ist oder eine Bildagentur. Er sieht die Fahrzeuge, er sieht die Gesichter, und er weiß, mit wem er morgens im Auto sitzen würde. Dazu kommt: Das Material gehört jetzt dem Betrieb. Für die nächste offene Stelle braucht es keinen neuen Vorlauf.
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Schritt 4

Regionale Sichtbarkeit über alle relevanten Kanäle

Ausgespielt wurde über Facebook und Instagram im Hamburger Süden. Harburg, Wilhelmsburg, Neu Wulmstorf, Seevetal, Buxtehude, Richtung Nordheide. Der Radius war so gesetzt, dass ein Wechsel ohne Umzug funktioniert. Wer in Buchholz wohnt, fährt nach Harburg. Wer in Norderstedt wohnt, steht zweimal täglich im Elbtunnel und macht das nicht lange mit. Was danach passierte, hatte niemand eingeplant. Die Kampagne wurde in der Branche gesehen, nicht nur von Bewerbern.
"Von den Großhändlern wurde ich angesprochen, von anderen Firmen, von Gesellen aus anderen Betrieben, von anderen Gewerken. Alle fanden diese Kampagne klasse."
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Schritt 5

Wechselimpulse durch verschiedene Anzeigen-Angles

Eine Anzeige mit "Wir suchen dich" bringt bei einem Altgesellen gar nichts. Davon sieht er zehn am Tag und wischt sie weg, ohne hinzugucken. Deshalb liefen mehrere Anzeigen mit unterschiedlichen Ansätzen. Eine setzte auf den Ton im Betrieb, eine auf die Abwechslung zwischen Bad, Heizung und Industriekunde, eine auf die Fahrtwege im Hamburger Süden, eine zeigte einfach das Team. Und der Humor lief quer durch alles. Genau der war bei den drei Neuen offenbar der Ausschlag.
"Die drei, die wir eingestellt haben, fanden das witzig. So eine Kampagne kannten sie noch nicht. Sie hatten zwar überlegt zu wechseln, aber das war wahrscheinlich der letzte Ansporn."
Das ist der Punkt, an dem Recruiting im Handwerk entschieden wird. Der Wechselgedanke ist bei vielen schon da. Es fehlt nur der Anlass, ihn ernst zu nehmen.
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Schritt 6

Bewerbungsprozess und Bewerbermanagement

Die Bewerbung läuft in wenigen Minuten vom Handy, ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf als Anhang. Was für die Vorauswahl zählt, wird vorher abgefragt. Bei zwanzig Mitarbeitern gibt es keine Personalabteilung. Der Chef macht das zwischen Baustelle, Angebot und Kundendienst. Also musste alles, was am Ende im Betrieb ankommt, schon sortiert sein, damit nur noch telefoniert wird. Im Handwerk entscheidet dabei die Geschwindigkeit. Ein Altgeselle, der sich einmal meldet, hat innerhalb einer Woche zwei andere Gespräche.
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Schritt 7

Regelmäßige Auswertung und Anpassung

Über die vier Monate wurde laufend nachgesteuert. Welche Anzeige zieht, welcher Bewerbertyp kommt rein, wo muss die Ansprache schärfer werden. Die Zusammenarbeit lief dabei in beide Richtungen. Ideen aus dem Betrieb sind eingeflossen, die Umsetzung kam von uns. Bei einer Kampagne, die so stark vom Ton lebt, geht das gar nicht anders. Niemand weiß besser als der Chef, wie in seinem Laden geredet wird.

Das Ergebnis

Drei erfahrene Gesellen sind eingestellt worden. Der erste davon so schnell, dass es im Betrieb für Erstaunen sorgte.
"Wir haben erreicht, dass wir drei Altgesellen einstellen konnten. Das fing so an, dass wir am zweiten Tag schon den ersten hatten."
Für den Betrieb heißt das: Aufträge müssen nicht mehr abgesagt werden. Große Kunden werden nicht mehr vertröstet, Termine lassen sich wieder halten, und der Druck, der monatelang auf allen lag, ist runter.
"Wir sind wirklich positiv überrascht über diese ganze Geschichte. Dass wir diese Leute bekommen haben, das war schon eine gute Sache." Volker Rauschning, Geschäftsführer
4 Monate
30 Bewerbungen
3 Einstellungen

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Fragen Sie jetzt Ihr kostenfreies Erstgespräch an. Michael Bendl von der BM Digital zeigt, wie modernes Recruiting im Handwerk funktioniert.
Ein lächelnder Mann mit Glatze und Bart trägt ein blaues Sakko über einem weißen Hemd vor einem unscharfen Hintergrund.
Über die Agentur

Über die BM Digital GmbH

Die BM Digital GmbH unterstützt Handwerksbetriebe in ganz Deutschland dabei, planbar qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Über 200 Betriebe setzen dafür auf unseren Bewerbermagneten: von der kleinen Glaserei bis zum Produktionsbetrieb. Wir kommen selbst aus dem Handwerk und wissen, wie man einen Betrieb zu einem Arbeitgeber macht, bei dem sich Fachkräfte von sich aus bewerben.
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Handwerks-Spezialisierung
Wir kommen selbst aus dem Handwerk und kennen aus zahlreichen Projekten die Gewerke, die Zielgruppen und die Ansprache, die bei Fachkräften funktioniert.
Zwei lächelnde Büroangestellte in Business-Kleidung arbeiten gemeinsam an einem Computerbildschirm am Schreibtisch.
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Zertifikate

Wir sind zertifiziert und ausgezeichnet

TÜV SÜD ISO 9001:2015 Zertifikat für BM Digital GmbH im Bereich Social Recruiting und Online-Marketing.
TÜV-zertifiziert: Saubere Abläufe in jedem Projekt
Die internen Prozesse der BM Digital GmbH sind durch den TÜV Süd nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.
Diese Norm prüft verschiedene Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Für unsere Kunden bedeutet das feste Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine saubere Dokumentation in den Projekten. BM Digital schafft so die Grundlage für verlässlich umgesetzte Leistungen.
HIPE AWARD 2023 Zertifikat für BM Digital GmbH in den Bereichen Qualität, Service, Leistung und Effektivität.
Hype Award
Der HIPE AWARD gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Dienstleistungsbranche.
Für das Qualitätssiegel musste sich die BM Digital GmbH einer Prüfung im Bereich Qualität, Leistung, Service und Effektivität unterziehen. Dazu wurden zufällige Kunden kontaktiert und zur Zusammenarbeit und dem Ergebnis mit der BM Digital interviewt.

Über Michael Bendl

Michael Bendl ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und Gründer der BM Digital GmbH. Im Familienbetrieb hat er früh erlebt, was eine unbesetzte Stelle im Alltag bedeutet: mehr Druck auf alle und weniger Luft für Wachstum. Seit über 7 Jahren unterstützt er Handwerksbetriebe dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Daraus sind bis heute über 500 besetzte Stellen bei mehr als 200 Partnerbetrieben entstanden. Sein Wissen teilt Michael regelmäßig auf Branchenevents und in Fachmedien, unter anderem im Gewinner Magazin.
Goldfarbener Text "GEWINNER magazin" auf dunkelgrünem Hintergrund.
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