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Eine Fallstudie von BM Digital GmbH
Hinterlüftete Fassaden

Mitarbeitergewinnung im Fassadenbau: 30 Bewerbungen und 4 Einstellungen in 3 Monaten

  • 30 Bewerbungen in 3 Monaten
  • 4 besetzte Stellen als Monteur für hinterlüftete Fassaden
  • Erste Bewerbungen bereits in der Woche nach dem Kampagnenstart
  • Personal für den gestiegenen Auftragseingang, ohne Projekte zu verschieben
TÜV SÜD Prüfsiegel für ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

Über den Kunden

Die LiMO-THERM Fassaden GmbH sitzt in Biessenhofen im Ostallgäu und arbeitet seit fast dreißig Jahren an der Gebäudehülle. Vollwärmeschutz, Dämmarbeiten, Sanierung, und als anspruchsvollster Bereich die hinterlüftete Fassade. Rund 45 Mitarbeiter, geführt von Werner Baumann und Hans Peter Dobrovic.
Branche:
Fassadenbau
Firmengröße:
ca. 45 Mitarbeiter
Standort:
Biessenhofen im Ostallgäu
Gesuchte Positionen:
Monteur für hinterlüftete Fassaden

Ausgangssituation

Die Auftragsbücher füllten sich schneller, als der Betrieb Leute an Bord holen konnte. Vier Monteursstellen im Bereich hinterlüftete Fassade waren offen und ließen sich über die üblichen Wege nicht besetzen. Dazu kommt der Standort. Im Allgäu sitzt Industrie, die um dieselben Hände wirbt, mit Schichtzulage und Werkskantine.
"Unsere Herausforderung war, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, die qualitativ hochwertige Arbeiten durchführen können. Und das ist in der heutigen Zeit nicht ganz einfach. Die Konkurrenz vonseiten der Industrie ist stark."
Der Bedarf war dabei nicht abstrakt, sondern hing an konkreten Baustellen.
"Der Auftragseingang bei uns war einfach so stark, dass wir zusätzlichen Personalbedarf hatten."

Unser Vorgehen in 6 Schritten

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Schritt 1

Firmenanalyse und Arbeitgebervorteile

Bevor irgendeine Anzeige entsteht, sitzen wir mit der Geschäftsführung zusammen und gehen den Betrieb durch. Wie sind die Kolonnen aufgestellt, wer entscheidet auf der Baustelle, was passiert, wenn jemand neu dazukommt und die Unterkonstruktion noch nie gesetzt hat. Bei LiMO-THERM kam schnell raus, dass die Personalpolitik das stärkste Argument ist. Wie im Betrieb mit Leuten umgegangen wird, wie viel Verantwortung ein Monteur bekommt, wie lang Leute bleiben. Genau diese Punkte sind später in die Anzeigen gewandert. Werner Baumann hat das im Nachhinein so beschrieben:
"Besonders herausgestochen ist bei der Umsetzung, dass wir uns wiedergefunden haben. Die Punkte, die wir in unserer Personalpolitik verkörpern, in unserer Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, die haben wir in der Anzeige wiedergefunden."
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Schritt 2

Wunschmitarbeiter-Profil

Gesucht war der Monteur für hinterlüftete Fassaden. Das Problem: den gibt es als Ausbildungsberuf nicht. Wer eine Vorhangfassade montiert, arbeitet mit Alu-Unterkonstruktion und mit Holz, muss messen, anreißen, schrauben und am Ende eine saubere Fuge liefern. Wir haben das Profil deshalb bewusst nach außen geöffnet und die Leute in den Nachbargewerken angesprochen. Spengler, Schreiner und Zimmerer bringen genau die Mischung mit, die auf dem Gerüst gebraucht wird. Die Einarbeitung in die Fassade macht der Betrieb selbst.
"Das ist durchaus anspruchsvoll, weil hier Generalisten gefordert sind, die sowohl im Metallbereich wie im Holzbereich tätig sind. Und da haben wir Spengler, Schreiner, Zimmerer angesprochen und wir waren da erfolgreich."
Der Effekt ist einfach zu beschreiben. Wer nur nach Fassadenmonteuren sucht, fischt in einem winzigen Teich, in dem alle anderen auch fischen. Wer die Nachbargewerke mitnimmt, hat plötzlich das Vielfache an möglichen Kandidaten.
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Schritt 3

Regionale Sichtbarkeit über alle relevanten Kanäle

Die Anzeigen liefen über Facebook und Instagram, ausgespielt im Umkreis, in dem ein Wechsel ohne Umzug funktioniert. Kaufbeuren, Marktoberdorf, Kempten, das Ober- und Unterallgäu. Ein Spengler aus Füssen fährt nach Biessenhofen. Einer aus Ulm überlegt es sich zweimal. Damit war LiMO-THERM als Arbeitgeber bei genau den Leuten auf dem Bildschirm, die abends auf dem Sofa sitzen und nicht aktiv suchen, aber offen für was Besseres sind.
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Schritt 4

Wechselimpulse durch verschiedene Anzeigen-Angles

"Wir stellen ein" bringt heute keinen Handwerker mehr zum Klicken. Wir haben deshalb mehrere Anzeigen mit unterschiedlichen Aufhängern laufen lassen. Eine geht an den Zimmerer, der nach fünfzehn Jahren Dachstuhl was Neues will. Eine an den Spengler, der bei seinem Betrieb keine Perspektive mehr sieht. Eine zeigt, was der Betrieb ausmacht und wie im Team gearbeitet wird. Eine spricht den an, der von der Industrie zurück ins Handwerk will. Jeder hat einen anderen Grund, warum er über einen Wechsel nachdenkt. Wir bespielen mehrere davon parallel und schauen, was zieht.
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Schritt 5

Bewerbungsprozess und Bewerbermanagement

Bewerbungen sind nur dann was wert, wenn sie ankommen und schnell bearbeitet werden. Wir haben einen Weg aufgesetzt, über den sich ein Interessent direkt vom Handy meldet, in ein paar Minuten, ohne Lebenslauf als PDF. Die Angaben, die für die Vorauswahl zählen, holen wir vorher ab. LiMO-THERM bekommt die Bewerbung mit den relevanten Infos und kann sofort zum Hörer greifen. Und der Betrieb hat das ernst genommen.
"Wenn wir die Bewerber schnellstmöglich angesprochen haben, und das machen wir etwas unkonventionell, auch durchaus mal abends oder am Wochenende, waren die Rückmeldungen sehr positiv, weil sie die Anzeige spannend fanden, sich drei-, viermal durchzuklicken und dann war die Bewerbung für sie im ersten Schritt schon erledigt."
6
Schritt 6

Regelmäßige Auswertung und Anpassung

Wir haben mitgelesen, welche Anzeige Bewerbungen bringt und welche nur Reichweite verbrennt, und entsprechend nachgesteuert. Als der nächste Bedarf kam, mussten wir nicht bei null anfangen. Anzeige wieder scharf, Kampagne läuft.
"Beim zweiten Bewerbungsprozess haben wir die Erstanzeige wieder scharf geschaltet und innerhalb einer Woche kamen sofort die ersten Bewerbungen rein."

Das Ergebnis

Aus rund 30 Bewerbungen sind vier Einstellungen geworden, alle vier als Monteur für die hinterlüftete Fassade. Der Betrieb konnte die Aufträge annehmen, die vorher an der Personaldecke gehangen hätten.
"Mit BM Digital gibt es bei uns die Möglichkeit, dass wir auf die Auftragssituation viel schneller reagieren können und unseren Mitarbeiterstamm besser unterlegen können."
Für Werner Baumann persönlich hat sich der Personalteil seines Jobs damit verändert. Er wartet nicht mehr darauf, dass sich zufällig jemand meldet, sondern kann den Bedarf anmelden und weiß, dass Bewerbungen kommen.
"Mein persönlicher Vorteil an der Zusammenarbeit ist ganz klar diese Schnelligkeit, dass wir an den Bewerber kommen, dass uns da eine Tür geöffnet wird, uns zu präsentieren, wie wir sind, was wir sind, wie wir arbeiten." Werner Baumann, Geschäftsführer
4 Monate
30 Bewerbungen
4 Einstellungen

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Über die BM Digital GmbH

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Über Michael Bendl

Michael Bendl ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und Gründer der BM Digital GmbH. Im Familienbetrieb hat er früh erlebt, was eine unbesetzte Stelle im Alltag bedeutet: mehr Druck auf alle und weniger Luft für Wachstum. Seit über 7 Jahren unterstützt er Handwerksbetriebe dabei, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Daraus sind bis heute über 500 besetzte Stellen bei mehr als 200 Partnerbetrieben entstanden. Sein Wissen teilt Michael regelmäßig auf Branchenevents und in Fachmedien, unter anderem im Gewinner Magazin.
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